Psychosoziale Beratung / Psychosoziale Begleitung (Re-Integration)

Psychosoziale Beratung

Richter schreibt 1978: „Psychosoziale Beratung sieht den Menschen in seinem gesamten psychosozialen Zusammenhang, verstrickt in innere Konflikte wie in sozialen Schwierigkeiten mit Partnern und Bezugsgruppen im privaten Bereich und in der Arbeitswelt.“

Das Angebot richtet sich an Jugendliche und Erwachsene, welche sich an einem Wendepunkt im Leben befinden oder in einer schwierigen Lebensphase. In diesen Moment ist es nicht nur wichtig, schnell eine Lösung zu haben, sondern eine rasche und langfristige Stärkung ihres emotionalen Zustands zu erreichen. Wenn der Mensch wieder etwas mehr Licht im dunklen Wald sieht, wird er selber anfangen nach Lösungen zu suchen. Sie werden dabei unterstützt wieder an Stärke zu gewinnen, um für sich eine gute Lebenslage schaffen zu können. Sie entscheiden, wie lange die Beratung läuft, es gibt keine vorgegeben Sitzungseinheiten.

Mögliche Beratungsthemen:

  • Umgang mit veränderten/ belasteten Lebensereignissen
  • Bewältigungsstrategien erarbeiten, um nicht veränderbare Situation besser auszuhalten
  • Ängste, Unsicherheiten, Mobbing
  • Schuldgefühle
  • Psychoedukation für Angehörige psychisch erkrankter Familienmitglieder

Psychosoziale Begleitung

Das Angebot richtet sich an Menschen jedes Alters mit dem Ziel einer Re-Integration in die Gesellschaft, nach Klinikaufenthalt, Begleitetem Wohnen oder Verwahrung. Ein bedeutender Teil der Arbeit ist es, das Phänomen der «Drehtür» zu verhindern. Ziel ist es, dass die psychische Verfassung verbessert und gestärkt wird und alle Beteiligten im sozialen Umfeld (Familie, Freunde, Therapeuten) unterstützt werden. Sollte eine Diagnose vorhanden sein, wird störungsspezifisch unter Einbezug des Individuums gearbeitet.

Im Auftrag von Psychiatrischen Kliniken, Institution, Ämtern, Behörden, Sozialdiensten:

Das Ziel wird von den Auftraggebern formuliert und ein grosses Anliegen der Praxis liegt in der engen Zusammenarbeit mit den Auftraggebern, den Klienten und dem Klienten System.

Mögliche Ziele:

  • Anschlusslösung nach Klinikaufenthalt, sekundäre Begleitungen in der beruflichen Eingliederung, Nachsorge nach einem strukturierten Alltag (Klinik, Reha, Heim, Gefängnis etc.)
  • Sekundäre Entlastung von Arbeitgebern, Schulen, Organisationen oder Institutionen